Cellulite

Was ist Cellulite?

Cellulite ist ein kosmetischer Makel von dem je nach Art der Untersuchung zwischen 80 bis 95 Prozent aller Frauen ab dem 20. Lebensjahr betroffen sind. Sie ist von der sogenannten Zellulitis, einer entzündlichen Erkrankung des Unterhautfettgewebes zu unterscheiden, die durch Bakterien ausgelöst wird und überwiegend Kinder im Gesichtsbereich befällt.

Die Cellulite ist dagegen eine nicht entzündliche Veränderung des subkutanen Fettgewebes, die sich vor allem im Oberschenkel- und Gesäßbereich manifestiert. Grund für diese ästhetisch störende Entwicklung ist die weibliche Anatomie des Fettgewebes. Das Fett, das sich in der Unterhaut befindet, wird im weiblichen Körper von Bindegewebssträngen unterteilt, die senkrecht zur Hautoberfläche verlaufen. Das heißt, das Fettgewebe wird in Form kleiner Säulen zusammengehalten, die sich nach außen ausrichten. Die Unterhaut mit den eingebetteten Fettdepots ist von der dünnen Haut mit ihren Talgdrüsen und Haarfollikeln nur durch eine zarte Bindegewebsschicht getrennt. Die Fettsäulen zeichnen sich deshalb bis an die Oberfläche der Haut ab; ihre Zwischenräume erscheinen als Grübchen1.

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Welche Faktoren beeinflussen Cellulite?

Obwohl das Phänomen Cellulite so weit verbreitet ist, wie kaum ein anderer ästhetischer Makel gibt es nur wenig wissenschaftliche Daten zu ihrer Entstehung. Inzwischen kennt man aber zumindest die hauptsächlichen Einflussfaktoren, die Cellulite verstärken können. Hierzu gehören zunächst die klassischen Faktoren wie Rauchen, Stress, unausgewogene Ernährung, Schwangerschaften und die längere Einnahme von hormonellen Kontrazeptiva. Übergewicht ist nicht ursächlich für Cellulite. Auch schlanke Frauen haben Cellulite. Allerdings besteht ein positiver Zusammenhang mit dem diagnostizierten Schweregrad der Cellulite und der Quantität des Fettgewebes1.

1 Pavicic, T. Neue Methoden gegen Cellulite; Pharmazeutische Zeitung Online, Ausgabe 03/2010